Prof. Dr. Stefanie Kreuzer
Neuere Deutsche Literaturwissenschaft / Medienwissenschaft, Kassel

 

Kontakt

 

Prof. Dr. Stefanie Kreuzer
Institut für Germanistik
Universität Kassel
FB 02 Geistes- und Kulturwissenschaften
Institur für Germanistik
Kurt-Wolters-Straße 5
34125 Kassel
Germany
Tel. +49(0)561 / 804-3319

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Homepage: www.stefaniekreuzer.de
Forschungsprofil: www.culturaldreamstudies.eu/stefanie-kreuzer

 

 

Zur Person

 

Seit 2017 Professorin für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft / Medienwissenschaft an der Universität Kassel. Zuvor Juniorprofessorin an der Universität des Saarlandes (UdS) und Wissenschaftliche Mitarbeiterin/Akademische Rätin auf Zeit an der Leibniz Universität Hannover und der Bergischen Universität Wuppertal. Habilitation mit einer transmedialen Studie zum „Traumhaften Erzählen“ 2012, Dissertation in Frankfurt am Main mit der Arbeit „Literarische Phantastik in der Postmoderne. Klaus Hoffers Methoden der Verwirrung” 2005, zuvor Doktorandin im DFG-Graduiertenkolleg „Zeiterfahrung und ästhetische Wahrnehmung”. Doppelstudium Germanistik/Deutsch und Kunst/Visuelle Kommunikation sowie Bildende Kunst 1995–2001/2002. Seit 2015 Vizesprecherin des Graduiertenkollegs „Europäische Traumkulturen“ (GRK 2021, Homepage: www.traumkulturen.de).

 

 

Filmische Traumdarstellungen im Wandel kinematographischer Möglichkeiten (1895 bis 1950)

 

Ausgehend von der gleichermaßen etablierten wie pauschalen Analogisierung von Traum und Film sowie von den synästhetischen Qualitäten des Träumens sollen fiktionale filmische Darstellungen von Traumerleben untersucht werden, und zwar im Kontext der sich verändernden kinematographischen Möglichkeiten vom frühen Stummfilm (bis ca. 1936) über den Tonfilm (ab ca. 1921) bis hin zum Farbfilm (Experimente seit 1895). Sowohl die Erfindung des Films als auch die genannten technischen Neuerungen erstrecken sich vom Ende des 19. bis etwa zur Mitte des 20. Jahrhunderts, sind also in der 2. Hälfte des „Jahrhunderts in der Psychologie” angesiedelt. Im Fokus steht die Frage nach Korrelationen zwischen individuellem und zeittypischem Traumwissen, Möglichkeiten des Mediums Film sowie der speziellen Gestaltung ästhetischer Ausdrucksmittel für Träume im Spielfilm.